{"id":595,"date":"2014-08-14T12:21:43","date_gmt":"2014-08-14T12:21:43","guid":{"rendered":"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/?page_id=595"},"modified":"2014-08-15T11:46:22","modified_gmt":"2014-08-15T11:46:22","slug":"vereinsgeschichte-3","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/index.php\/vereinsgeschichte-3\/","title":{"rendered":"Vereinsgeschichte"},"content":{"rendered":"<address><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Idee<a href=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/kapelle-eingang.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-410 alignright\" src=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/kapelle-eingang-150x150.jpg\" alt=\"Kapelle Eingang\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/span><\/strong><\/address>\n<address>Beim allmonatlichen Tr\u00e4nkhofer Stammtisch, bei dem jeder B\u00fcrger des Poppenhausener Ortsteils willkommen ist, gelangte man einst zu der Feststellung: Wir haben in Tr\u00e4nkhof zwei Wirtsh\u00e4user &#8211; aber keine Kirche; dieses Missverh\u00e4ltnis muss sich \u00e4ndern&#8230; Nat\u00fcrlich brauchte es nicht unbedingt eine Kirche zu sein. Eine Kapelle f\u00fcr die rund 80 Einwohner am Fu\u00dfe der Wasserkuppe w\u00fcrde es auch tun. Von da an wurden Pl\u00e4ne geschmiedet.<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Planung<\/span><\/strong><\/address>\n<address>Um diese Stammtischidee zum Bau einer Kapelle in geordnete Bahnen zu lenken, gr\u00fcndete man den &#8222;Kapellenverein Tr\u00e4nkhof e.V.&#8220;. Dies geschah am 30. Juni 1994 mit 23 Gr\u00fcndungsmitgliedern. Erster Vorsitzender wurde Hans-J\u00f6rg Hauke, zweiter Vorsitzender Hans-Georg Ochs. Bald schon verdreifachte sich die Mitgliederzahl, weil Bewohner aus den Nachbard\u00f6rfern hinzukamen, um das Vorhaben zu unterst\u00fctzen. Das Hauptziel des Vereins bestand zun\u00e4chst darin, ein Grundkapital f\u00fcr den Kapellenbau anzusparen. Deshalb wurden in den Folgejahren Dorffeste abgehalten und an geeigneten Stellen sowohl Zusch\u00fcsse als auch Spenden erbeten.\u00a0 Als die Finanzlage einigerma\u00dfen solide war, konnte der Baubeginn auf das Jahr 1999 festgelegt werden.<\/p>\n<address>Bei der \u00dcberlegung, welche Form und Gestalt die neue Kapelle bekommen sollte, waren sich Vorstandschaft und alle Beteiligten ganz schnell dar\u00fcber einig, dass nur eine historisierende Bauform mit barocken Elementen in Frage kam. Diese Entscheidung wurde dadurch untermauert, dass das Bistum Fulda dem Kapellenverein einen barocken Altaraufsatz von 1714 \u00fcberlies.<\/address>\n<address>Gleichzeitig entschied man sich, den Hl. Josef zum Patron der Kapelle zu machen.<\/address>\n<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Bauphase<\/span><\/strong><\/address>\n<address>\n<div id=\"attachment_643\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/bauphase-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-643\" class=\"wp-image-643 size-full\" src=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/bauphase-1.jpg\" alt=\"Bauphase 1\" width=\"250\" height=\"188\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-643\" class=\"wp-caption-text\">Die Kapelle im Rohbau<\/p><\/div>\n<p>Am Josefstag, dem 19.3.1999, konnte der Grundstein f\u00fcr die Kapelle gelegt werden, und innerhalb eines guten Jahres war der Bau fertig gestellt. \u00dcber 4000 freiwillige, unbezahlte Arbeitsstundenhaben die Mitglieder erbracht, und viele Spenden, sowohl Sach- als auch Geldspenden,sind im Laufe der Zeit eingegangen. Das Baugrundst\u00fcck, viele Bauteile sowie Ausstattungsgegenst\u00e4nde im Innern der Kapelle wie Alt\u00e4re, Figuren, Bilder und B\u00e4nke sind von F\u00f6rderern gestiftet worden.<\/p>\n<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00c4u\u00dfere und innere Gestaltung<\/span><\/strong><\/address>\n<address>Die Kapelle ist ein schlichter Rechteckbau von 6 x 9 Metern und hat ein steiles Satteldach mit einem sechseckigen Spitzhelm-Dachreiter, in dem eine Glocke h\u00e4ngt. Auf den L\u00e4ngsseiten befinden sich zwei Fensterachsen mit Rundbogenfenstern. Der Westgiebel, die Wetterseite, ist geschindelt, auf<\/p>\n<div id=\"attachment_656\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/bild43752.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-656\" class=\"wp-image-656 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/bild43752-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-656\" class=\"wp-caption-text\">Der barocke Altar aus dem Jahr 1714<\/p><\/div>\n<p>der anderen Giebelseite befindet sich der Eingang, der von einem Vordach gesch\u00fctzt wird. Der barocke Altar von 1714 wurde einst f\u00fcr die Schlosskapelle von Rotenburg a. d. Fulda angefertigt und gelangte in der Folgezeit \u00fcber weitere Besitzer in das Eigentum des Bistums Fulda, welches den Altar 1998 dem Kapellenverein Tr\u00e4nkhof \u00fcbertrug. Er hat vier korinthische S\u00e4ulen und reiches Zierwerk. Die Kreuzigungsgruppe im Zentrum ist neu, im Auszug befindet sich ein Salvator mundi (Christus, Erl\u00f6ser der Welt). Putten und Altarmensa sind ebenfalls neue Erg\u00e4nzungen. Zwei neue Seitenalt\u00e4rchen nehmen die Figuren Maria Immaculata und Josef auf. Diese sind zusammen mit den Chorbogenfiguren Johannes der T\u00e4ufer und Elisabeth von Th\u00fcringen Kopien, welche eigens f\u00fcr die Kapelle angefertigt wurden. Der neobarocke Relief-Kreuzweg, das Weihnachtsbild \u00fcber dem Eingang und die beiden Reliquiare waren fr\u00fcher im Besitz des Franziskanerklosters Sigmaringen. Das Kloster wurde aufgel\u00f6st, deshalb standen diese Ausstattungselemente zum Verkauf.<\/p>\n<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Einweihung<\/span><\/strong><\/address>\n<address>\n<div id=\"attachment_646\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/weihe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-646\" class=\"wp-image-646 \" src=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/weihe.jpg\" alt=\"Offizielle Weihe der Kapelle durch Prof. Dr. Ludwig Schick\" width=\"250\" height=\"202\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-646\" class=\"wp-caption-text\">Offizielle Weihe der Kapelle durch Dr. Ludwig Schick im Juli 2000<\/p><\/div>\n<p>Am 16.7.2000 wurde die neue Kapelle vom Fuldaer Weihbischof Dr. Ludwig Schick eingeweiht. Der Bischof und die Konzelebranten kamen mit Kutschen von der Poppenhausener Pfarrkirche und wurden am Kreuzschlepper vom Kapellenverein und weiteren Vereinen der Gemeinde mit ihren Fahnenabordnungen begr\u00fc\u00dft und abgeholt. In einem beeindruckenden Kirchenzug zog man dann zur Kapelle, wo unter Mitwirkung des Musikvereins Poppenhausen sowie des Gesangvereins Poppenhausen das Pontifikalamt mit Kapellenweihe stattfand. Ein gro\u00dfes Dorffest mit reichhaltigem Programm schloss sich an.<\/p>\n<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Opferkerzenkapellchen<\/span><\/strong><\/address>\n<address>Schon bald nach der Einweihung zeigten sich im Innern der Kapelle Ru\u00dfsch\u00e4den, die von den Opferkerzen herr\u00fchrten, welche die Besucher auf dem neuen Opferkerzenst\u00e4nder anz\u00fcndeten. Deshalb beschloss der Kapellenverein, ein separates Bauwerk f\u00fcr diese Opferkerzen zu errichten, das am 14.7.2002 im Rahmen des Kapellenfestgottesdienstes von Pfarrer Bernhard Schiller eingeweiht wurde. In diesem Kapellchen befindet sich eine Wandvitrine mit einer ansprechenden Strahlenmadonna.<\/address>\n<address><br style=\"font-style: italic; text-decoration: underline;\" \/><\/p>\n<div id=\"attachment_652\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_6075.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-652\" class=\"size-thumbnail wp-image-652\" src=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_6075-150x150.jpg\" alt=\"Weihnachtskrippe\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_6075-150x150.jpg 150w, http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/img_6075-200x200.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-652\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachtskrippe<\/p><\/div>\n<p>Bei der Jahreshauptversammlung des Kapellenvereins im Januar 2003 \u00e4u\u00dferten mehrere Mitglieder den Wunsch, eine <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Weihnachtskrippe<\/strong><\/span> f\u00fcr die Kapelle schnitzen zu lassen. Insbesondere der zweite Vorsitzende Hans-Georg Ochs forcierte diesen Plan sehr, so da\u00df Hermann Langgut aus Elters bereits im Sp\u00e4tsommer anfing, die 40-cm- gro\u00dfen Figuren nach barocker Art zu schnitzen. Egon Bott aus Abtsroda fasste sie farbig und Richard B\u00fcttner aus Poppenhausen schuf als Ort der Geburt eine steinerne Ruine. Der Krippenberg wurde im Alterraum der Kapelle aufgebaut, und zwar auf einem zusammenklappbaren Altartisch, der vorher eigens angefertigt worden war. Er hat ein bemaltes historisches Antependium (Vorderfront), das man im Kunsthandel erwerben konnte. Weil die neue Krippe in der Weihnachtsausgabe 2003 der Fuldaer Zeitung abgebildet und beschrieben war, kamen w\u00e4hrend und nach den Weihnachtstagen gro\u00dfe Besuchermengen nach Tr\u00e4nkhof und waren von der Darstellung der Geburt Jesu begeistert. Der neue Klappalter findet auch bei den Gottesdiensten im Freien Verwendung.<\/p>\n<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address>\n<div id=\"attachment_406\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/kreuz.gruppe2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-406\" class=\"size-thumbnail wp-image-406\" src=\"http:\/\/traenkhof-kapelle.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/kreuz.gruppe2-150x150.jpg\" alt=\"Kreuzigungsgruppe\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-406\" class=\"wp-caption-text\">Kreuzigungsgruppe<\/p><\/div>\n<p>Mit der Errichtung der<strong><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"> Kreuzigungsgruppe <\/span><\/strong><\/strong>hat der Kapellenverein im April 2007 nach Kapelle und Opferkerzenkapelle den dritten und letzten Bauabschnitt der Gesamtanlage erfolgreich verwirklicht. Da die Wetterseite der Kapelle schlicht und schmucklos ausfallen musste, w\u00fcnschte sich der Vorsitzende, Hans Hauke, von Anfang an eine optische Aufwertung dieser Ansicht. Das gelang durch die steinerne Gruppe, die aus einem Hochkreuz mit Christusfigur und den Assistenzfiguren Maria und Johannes besteht. W\u00e4hrend die Figuren Steingusskopien historischer Skulpturen sind, wurden die \u00fcbrigen Teile aus Warthauer Sandstein geschlagen.<br \/>\nAm 22.7.2007\u00a0hat Pfarrer Bernhard Schiller die Anlage im Rahmen des Kapellenfestgottesdienstes eingeweiht.<\/p>\n<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address>Seit der Einweihung der Kapelle im Jahre 2000 versorgte das ehemalige Restaurant &#8222;Alt Tr\u00e4nkhof&#8220; die Kapelle mit Strom. Im Herbst 2008 hat der Verein einen <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>eigenen<\/strong> <strong>Stromanschluss<\/strong><\/span> herstellen lassen. Da die Erdarbeiten in eigener Regie abgewickelt werden konnten, hielten sich die Kosten f\u00fcr das Projekt in Grenzen. F\u00fcr die Beleuchtung der Kreuzigungsgruppe wurden Mitte 2009 Strahler installiert.<\/address>\n<address>Es waren mehrere Einstellungen durch die \u00dcWAG erforderlich, um den optimalen Anstrahlwinkel erreichen zu k\u00f6nnen. Doch Ende 2009, gerade vor Einbruch der dunklen Jahreszeit, war es geschafft. Sobald die D\u00e4mmerung einsetzt, schalten sich die Strahler automatisch ein und lassen die Kreuzigungsgruppe in einem beeindruckenden Licht erstrahlen.<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Neuer Vereinsname<\/span><\/strong><\/address>\n<address>Bei der Jahreshauptversammlung am 03.02.2011 hat der Verein einen neuen Namen bekommen. Mit gro\u00dfer Mehrheit entschied man sich f\u00fcr &#8222;St.-Josefs-Kapelle Tr\u00e4nkhof e.V.&#8220;<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<p><span style=\"font-size: large;\">\u00a0<\/span>\u00a0<span style=\"font-size: large;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Arial; font-size: 14pt;\"><span style=\"font-size: large;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee Beim allmonatlichen Tr\u00e4nkhofer Stammtisch, bei dem jeder B\u00fcrger des Poppenhausener Ortsteils willkommen ist, gelangte man einst zu der Feststellung: Wir haben in Tr\u00e4nkhof zwei Wirtsh\u00e4user &#8211; aber keine Kirche; dieses Missverh\u00e4ltnis muss sich \u00e4ndern&#8230; Nat\u00fcrlich brauchte es nicht unbedingt eine Kirche zu sein. 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